Hitze-Check für Ihr Zuhause

    Wie stark steigen heiße Tage und Tropennächte an Ihrem Wohnort? Ermitteln Sie das Hitzerisiko für Ihre Wohnung nach offiziellen DWD-Klimadaten.

    Ihre Angaben

    Stufe 1 — bestimmt die Wetterdaten (heiße Tage und Tropennächte) an Ihrem Wohnort.

    Sie wissen nicht, welche Klimaanlage zu Ihrem Hitzestress-Level passt? Nutzen Sie unseren Stromkosten-Rechner für eine erste Einschätzung.

    Erste Einschätzung im Stromkosten-Rechner ➔

    Altbau oder Gebäude mit einfacher bis schlechter Dämmung.

    Große Fensterflächen nach Süden erhöhen den Wärmeeintrag tagsüber um 15 %.

    Stufe 2 — Gebäudetyp und Südausrichtung wirken nur auf den Hitzestress-Index und die gefühlten Tropennächte im Wohnraum.

    Die Berechnung aktualisiert sich live bei jeder Änderung — ein Submit-Button ist nicht nötig.

    Ihr Ergebnis

    Stufe 1 · Wetterdaten (DWD)

    Heiße Tage und Tropennächte für Nordrhein-Westfalen. Diese Werte hängen nur vom Bundesland ab — Ihre Gebäudeangaben ändern sie nicht.

    Heiße Tage und Tropennächte für heute, 2035 und 2050
    KennzahlHeute20352050
    Heiße Tage121725
    Tropennächte5813

    Angabe in Tagen bzw. Nächten pro Jahr. „Heute“ = DWD-Mittel, 2035 = aus dem DWD-Verlauf bis 2050 interpoliert, 2050 = DWD-Projektion.

    Stufe 2 · Ihr Gebäude

    Gebäudetyp und Südausrichtung wirken ausschließlich hier: auf den Hitzestress-Index und die gefühlten Tropennächte im Wohnraum.

    Hitzestress-Index (heute)

    40von 100
    Vorsorge empfohlen

    Ihr Standort ist vergleichsweise mild belastet. Wer jetzt plant, kann die Anlage in Ruhe auswählen — und ist 2050 vorbereitet.

    Gefühlte Tropennächte im Wohnraum

    Heute
    5

    2025: DWD-Mittel

    2035
    8

    10-Jahres-Prognose

    2050
    13

    Fernprojektion

    Nächte pro Jahr, in denen die Raumtemperatur nicht unter 20 °C fällt — gerechnet mit dem Nachtfaktor Ihres Gebäudetyps (1,0×). Die Ausrichtung spielt nachts keine Rolle, weil dann keine Sonne auf die Fenster trifft.

    Klimamodell-Basis: Die Werte beruhen auf dem DWD-Klimaatlas (dwd.de) und sind gerundete Orientierungswerte: heute = DWD-Mittel, 2035 = aus dem DWD-Verlauf bis 2050 interpoliert, 2050 = modellbasierte Projektion (kein exakter Messwert). Der Hitzestress-Index ist ein eigenes, vereinfachtes Maß dieser Seite und ersetzt keine Klimaanlagen-Auslegung (z. B. nach VDI 2078).
    Ihre Eingaben stehen in der Adresszeile – zum Speichern oder Weitergeben.

    Methodik & Datengrundlage

    Damit Sie unsere Zahlen einordnen können, legen wir offen, womit wir rechnen:

    • Klimadaten (Stufe 1): Heiße Tage (Tagesmaximum ≥ 30 °C) und Tropennächte (Tiefsttemperatur ≥ 20 °C) je Bundesland, gerundete Orientierungswerte nach dem DWD-Klimaatlas (dwd.de) für die Referenzperiode 1961–1990, das heutige Mittel (Bezugsjahr 2025) und die Projektion 2050. Diese Werte hängen ausschließlich vom Bundesland ab und ändern sich nicht mit Gebäudetyp oder Ausrichtung. Kein Anspruch auf Klimazonen innerhalb eines Bundeslandes.
    • Zeithorizont 2035 (Stufe 1): Für 2035 gibt es hier keinen eigenen DWD-Stützwert: Der Wert wird linear zwischen dem heutigen DWD-Mittel und der DWD-Projektion 2050 interpoliert (2035 = 40 % des Wegs). Er beschreibt die Richtung zwischen beiden Stützpunkten — kein eigener Messwert.
    • Hitzestress-Index (Stufe 2): Eigenes, vereinfachtes Maß dieser Seite — kein normierter Index (nicht zu verwechseln mit z. B. UTCI oder PET). Er ist gedeckelt auf 100: 30 heiße Tage (nach Zuschlägen) entsprechen dem Maximalwert. Bezugsjahr ist das heutige DWD-Mittel (2025).
    • Gefühlte Tropennächte im Wohnraum (Stufe 2): Nur der Hitzestress-Index und diese Kennzahl reagieren auf Ihre Gebäudeangaben: Tropennächte des Bundeslands × Nachtfaktor des Gebäudetyps. Die Südausrichtung wirkt nachts nicht, weil dann keine Sonne auf die Fenster trifft.
    • Gebäudefaktoren (Stufe 2): Neubau 0,8× tags / 0,8× nachts, Altbau 1,0× / 1,0×, Dachgeschoss 1,6× / 1,7×. Die Größen lehnen sich an die Zuschläge unserer Kühllast-Auslegung an, sind aber nicht identisch: Dort wird die nötige Kühlleistung eines Geräts ausgelegt, hier die Hitzebelastung im Raum bewertet.
    • Südausrichtung (Stufe 2): +15 % auf die heißen Tage (Faktor 1,2×) — identischer Wert wie der Südfenster-Zuschlag in unserer Auslegung. Nachts ohne Wirkung, weil dann die Ausrichtung keine Rolle spielt.
    • Projektion 2050: Die Klimaprojektion ist kein exakter Messwert, sondern eine modellbasierte Erwartung. Sie zeigt die Richtung und Größenordnung — nicht das Wetter eines bestimmten Jahres.

    Alle Werte sind vereinfachte Orientierungswerte für die erste Planung. Eine normgerechte Auslegung (z. B. Raumkühllast nach VDI 2078) oder eine Schallmessung vor Ort ersetzt dieser Rechner nicht — dafür empfehlen wir einen Fachbetrieb. Stand der Berechnungsgrundlagen: August 2026.

    Entwicklung im Zeitverlauf

    Heiße Tage und Tropennächte für Nordrhein-Westfalen in drei Zeithorizonten: heute (DWD-Mittel), 2035 und 2050. Diese Wetterdaten hängen nur vom Bundesland ab — Gebäudetyp und Südausrichtung verändern ausschließlich den Hitzestress-Index und die gefühlten Tropennächte im Wohnraum.

    Heiße Tage (Tagesmaximum ≥ 30 °C)Tropennächte (nachts nicht unter 20 °C)

    Passendes Gerät finden

    Ihr Hitzestress-Index liegt bei 40/100 – finden Sie jetzt die passende Kühlung für Ihre Räume.

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    So funktioniert die Berechnung

    Die folgenden Formeln zeigen nachvollziehbar, wie der Hitzestress-Index und die gefühlten Tropennächte im Wohnraum entstehen (beide Stufe 2 — Ihre Gebäudeangaben) und wie sie auf den Wetterdaten des Bundeslands aufsetzen (Stufe 1 — unverändert).

    Hitzestress-Index (Stufe 2)

    Formel: (Heiße Tage heute × Gebäudefaktor × ggf. Südfaktor ÷ 30) × 100 — gedeckelt auf 100

    Beispiel (Nordrhein-Westfalen, Altbau): 12 Tage × 1,0× = 12,0 Tage
    (12,0 ÷ 30) × 100 = Index 40 von 100
    Stufe: Vorsorge empfohlen
    30 heiße Tage (nach Zuschlägen) sind also der Maximalwert — darüber steigt die Belastung nicht weiter an.

    Gefühlte Tropennächte im Wohnraum (Stufe 2)

    Formel: Tropennächte des Bundeslands × Nachtfaktor des Gebäudetyps

    Beispiel (Nordrhein-Westfalen, Altbau):
    Heute: 5 × 1,0× = 5 Nächte pro Jahr
    2035: 8 × 1,0× = 8 Nächte pro Jahr (interpoliert: 40 % des Wegs von heute bis 2050)
    2050: 13 × 1,0× = 13 Nächte pro Jahr (Projektion)
    Referenzperiode 1961–1990 im Bundesland: nur 1 Tropennächte pro Jahr.
    Nachts wirkt nur der Gebäudefaktor — die Ausrichtung spielt dann keine Rolle.

    Was ist eine Tropennacht?

    Eine Tropennacht ist eine Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 °C fällt. Der Körper kann sich dann auch nachts nicht erholen — das belastet Schlaf und Kreislauf, besonders für ältere Menschen und Kleinkinder. Weil sich Wohnungen zusätzlich aufheizen, sind Tropennächte der aussagekräftigste Hinweis darauf, ob eine Klimaanlage zur Entlastung beiträgt. Heiße Tage sind Tage mit einem Maximum von mindestens 30 °C und zeigen, wie oft die Anlage tagsüber überhaupt gebraucht wird.

    Grundlage der Klimawerte ist der DWD-Klimaatlas (dwd.de) — heiße Tage (≥ 30 °C Tagesmaximum) und Tropennächte (≥ 20 °C Tiefsttemperatur) je Bundesland für heute, 2035 und 2050. Der 2035-Wert ist aus dem DWD-Verlauf bis 2050 interpoliert und daher kein eigener Messwert. Alle Werte sind gerundete Orientierungswerte für die erste Planung.

    KühlerKopf

    Der transparente Klimageräte-Berater. Wir helfen Ihnen, die passende Klimalösung für Ihr Zuhause zu finden – nachvollziehbar, unverbindlich und ohne Fachchinesisch.

    Rechtliches

    Wie finanziert sich KühlerKopf?

    Die Beratung ist für Sie kostenlos. Wenn Sie über uns ein Gerät kaufen oder einen Fachbetrieb beauftragen, erhalten wir ggf. eine Vermittlungsprovision vom Anbieter. An unserer Empfehlung ändert das nichts — sie folgt Ihrer Raumsituation, nicht der Provisionshöhe.

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