So rechnen wir

    Jede Zahl auf dieser Seite lässt sich nachvollziehen. Wir nennen die Annahme, den Wert und die Quelle – und wir kennzeichnen, wo wir selbst eine Annahme getroffen haben, weil es keine belastbare Zahl gibt. Wenn Sie einen Fehler finden, schreiben Sie uns.

    Annahmen mit Quelle

    Annahmen von KühlerKopf

    Für die folgenden Werte gibt es keine belastbare öffentliche Zahl. Wir haben sie hergeleitet und benennen sie offen, damit Sie einschätzen können, wie verlässlich das Ergebnis ist.

    • Betriebsstunden

      Wert: 5 Stunden pro Kühltag (im Rechner änderbar)

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      Eine Modellannahme, kein Messwert: Das Gerät läuft an einem Kühltag in diesen Stunden mit seiner Nennleistung. Wie lange Ihre Anlage tatsächlich läuft, hängt von Wetter, Dämmung und Ihrem Verhalten ab – deshalb können Sie den Wert in den Rechnern selbst anpassen.
    • Wartungsfaktoren

      Wert: Nutzung × 0,9 (gelegentlich) / × 1,0 (im Sommer) / × 1,1 (ganzjährig); Verschmutzung × 1,0 (normal) / × 1,15 (stärker)

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      Der Reinigungsaufwand hängt von Standort und Betriebsdauer ab (Klimeo (öffnet in neuem Tab)). Wie stark, dafür gibt es keine belastbare Zahl. Die Faktoren sind bewusst vorsichtig gewählt: Eine separate Desinfektion kostet laut Klimeo (öffnet in neuem Tab) 150 bis 200 € (Stand März 2026), fließt aber nicht in den Richtwert ein.
    • Kühlleistung je Quadratmeter

      Wert: 70 W/m²

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      Für diesen Wert gibt es keine frei zugängliche Primärquelle. Die normgerechte Kühllastberechnung erfolgt nach VDI 2078 und gehört in die Hand eines Fachbetriebs – sie berücksichtigt Bauweise, Verglasung, innere Wärmequellen und Standort im Detail.

      Für eine erste Orientierung nennen Hersteller Richtwerte: Buderus 60–100 W/m² je nach zu erwartender Raumlast, Bosch 63–94 W/m² für typische Wohnverhältnisse. Wir rechnen mit 70 W/m² und liegen damit im unteren Drittel beider Spannen. Das ist Absicht: Eine zu groß gewählte Anlage kostet mehr, schaltet häufiger ein und aus und arbeitet im Teillastbetrieb schlechter.

      Auf diesen Grundwert schlagen wir Zuschläge auf, wenn ein Raum mehr Wärme aufnimmt als üblich: 25 Prozent im Dachgeschoss, 15 Prozent bei großen Südfenstern und 15 Prozent bei Altbau oder schlechter Dämmung. Für den Fensterzuschlag gibt es eine Entsprechung in den Herstellerangaben – Bosch nennt 10 bis 20 Prozent Aufschlag bei stark besonnten Südfenstern. Die beiden anderen Werte sind unsere eigene Einschätzung.

      Was das für Sie bedeutet: Unser Ergebnis ist eine belastbare Orientierung für die Geräteauswahl und die Kostenschätzung. Es ersetzt nicht die Auslegung durch den Fachbetrieb, der die Anlage am Ende montiert.

    • Geräte mit mehreren Ausführungen

      Wert: Anzeige als Spanne, Berechnung mit dem ungünstigeren Wert

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      Manche Geräte gibt es in mehreren Ausführungen – eine andere Gehäusefarbe, ein anderes Außengerät. In der EU-Produktdatenbank EPREL ist jede Ausführung einzeln registriert, und die Werte für Effizienz und Schallleistung weichen dabei leicht voneinander ab. Ein Beispiel: Beim Mitsubishi Heavy SRK-ZSX25 liegt der SEER je nach Ausführung zwischen 9,6 und 10,3.

      Wir zeigen Ihnen in einem solchen Fall die volle Spanne, damit Sie sehen, worauf Sie beim Kauf achten müssen. Gerechnet wird dagegen immer mit dem ungünstigeren Wert: dem niedrigsten SEER und der höchsten Schallleistung. Wir bilden also keinen Mittelwert.

      Warum so: Welche Ausführung Sie am Ende kaufen, wissen wir nicht. Rechnen wir mit dem besten Wert, verspricht unsere Schätzung mehr, als das Gerät halten muss. Mit dem ungünstigsten Wert liegen wir im Zweifel auf der sicheren Seite – die Anlage kann dann nur besser sein als angekündigt.

    Quellen zur Kühlleistung je Quadratmeter

    So entsteht die Reihenfolge

    Zuerst wählen wir nur Geräte aus, deren Kühlleistung zu Ihrem Raum passt. Diese sortieren wir nach den folgenden Kriterien, das wichtigste zuerst:

    1. Wie gut die Kühlleistung zu Ihrem Raum passt – zählt am stärksten.
    2. Gesamtkosten aus Gerät und Montage – zählt stark.
    3. Lautstärke – zählt stark, wenn Sie „Besonders leises Gerät bevorzugen“ gewählt haben.
    4. Bekannte Markenhersteller – erhalten einen Vorsprung, weil viele Käufer diese Marken bevorzugen. Andere Marken können trotzdem vorn stehen, wenn sie besser passen oder günstiger sind. Zählt spürbar, aber weniger als die Gesamtkosten.
    5. Wie aktuell unsere Preisangabe ist – zählt ergänzend. Bei sonst gleicher Eignung steht ein Gerät mit aktuellem Preis eher vorn.
    6. Ihre weiteren Wünsche wie Heizfunktion oder Smart Home – zählen ergänzend.

    Außerdem gelten feste Regeln:

    • Wohnen Sie zur Miete, empfehlen wir zuerst ein mobiles Klimagerät, das in der Regel ohne bauliche Veränderung auskommt, und zeigen die beste Split-Anlage als gekennzeichnete Alternative. Für Eigentum empfehlen wir Split-Anlagen.
    • Haben Sie eine Wunschmarke angegeben und passt ein Gerät dieser Marke, steht es an erster Stelle.
    • Die günstigere Alternative ist das passende Gerät mit den niedrigsten Gesamtkosten, die Komfort-Alternative das leiseste.

    Unsere Empfehlung ist nicht käuflich – kein Hersteller kann für einen besseren Platz bezahlen.

    Was wir nicht tun

    Wir erfinden keine Zahlen. Wir schreiben keine Erfahrungsberichte und keine Testimonials, die es nicht gibt. Und wir lassen uns keine Platzierung in unserem Empfehlungsergebnis bezahlen – welches Gerät vorn steht, entscheidet allein, wie gut es zu Ihren Räumen passt.

    Ihre Frage ist hier nicht beantwortet?

    Schreiben Sie uns kurz – wir antworten persönlich.

    Bitte nutzen Sie die E-Mail-Adresse, die in unserem Impressum steht.

    Zuletzt geprüft am 21. September 2026